Was versteht man unter dem Begriff "Neurose"?

Die Neurose ist ein Oberbegriff für verschiedene seelische Störungen aufgrund einer Fehlverarbeitung von Erlebnissen. Sie äußert sich in einer krankhaften Störung der Erlebnisverarbeitung, die mit bestimmten seelischen Symptomen zusammenhängen, wie z.B.: ausgeprägte Angst, Verstimmungen, Kontaktschwäche, verminderte Leistungsfähigkeit, ausgeprägte hysterische Symptome, Phobien, Zwangssymptome und Depressionen.

Neurosen äußern sich zum einen in Symptomen, zum anderen in Störungen des Verhaltens.

Sie sind sind, in Abgrenzung zu Psychosen, keine psychischen "Krankheiten".

Unter einer Neurose versteht die Tiefenpsychologie einer seelische Störung, die auf
unbefriedigend verarbeitete Erlebnisse, z.B. in der Kindheit, zurückzuführen ist. Sie hat ihren
Ursprung in der eigenen Vergangenheit.
Typisch für eine Neurose ist dabei, dass sich die Krankheitszeichen oft erst Jahre später zeigen.
Überwiegend beginnt sie zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr, oft im Rahmen aktueller Konflikte
und Belastungen, so dass der Zusammenhang mit der eigentlichen Ursache nicht ohne weiteres
deutlich wird!

Jeder von uns trägt neurotische Züge in sich; ein Behandlungsbedarf besteht jedoch nur dann,
wenn es zu einer merklichen Einschränkung der Lebensqualität kommt.

Text von Renate

 

 

 

 

 

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