Angehörige

 

Jemand hat Dir anvertraut, dass er / sie sich selbst verletzt oder Du hast es zufällig selbst entdeckt?

 Nun möchte Du Dich zu diesem Thema informieren, weil Du vielleicht nicht weisst, wie du damit umgehen sollst. Ich hoffe Du findest hier alle Informationen, die du suchst!



Nimm es nicht persönlich

SVV hat mit der Person zu tun, die es tut und weniger mit den Leuten, die um sie herum sind. Die Person, um welche Du Dich sorgst, tut das alles nicht, damit Du Dich schlecht oder schuldig fühlst. Sogar wenn es wie eine Manipulation aussieht; ist es wahrscheinlich nicht so gemeint. Leute verletzen sich generell nicht selber um dramatisch zu wirken, um andere zu ärgern oder um auf sich aufmerksam zu machen!


Informiere Dich

Informiere Dich so gut es geht über SVV (z.B. hier auf meiner Homepage). Weitere interessante Internetseiten, findest Du bei mir auch unter "Links"


Versuche, Deine Gefühle zu verstehen

Sei ehrlich zu Dir selbst und bei Deinen Gefühlen, wenn Du von SVV hörst und was Du darüber denkst. Mach Dir nicht vor, es sei für Dich o.k., wenn dem nicht so ist - viele Leute finden SVV abstossend, beängstigend oder provozierend. Wenn Du Hilfe brauchst um mit diesen aufkommenden Gefühlen fertig zu werden, suche eine gute Therapeutin. Sei vorsichtig, dass Du nicht versuchst eine "Ersatz-Therapie" für das betroffene Familienmitglied, den betroffenen Freund zu machen. Was in Deiner Therapie abgeht, das sollte zwischen Dir und Deiner Therapeutin bleiben.
Frag Deine Therapeutin nicht, ob sie eine Diagnose über den befreundeten/verwandten SVV-ler erstellt oder ihn/sie gar therapiert (abgesehen davon, dass eine gute Therapeutin dies sowieso ablehnen würde). Falls der SVV-ler eine Therapie möchte stell sicher, dass er/sie nicht zu Deiner Therapeutin geht. Diskutiere den Inhalt Deiner Therapie nicht in allen, aber in den meißten allgemeinen Punkten und sage nie: "meine Therapeutin sagt, du solltest..." Eine Therapie ist dazu da, sich selber zu verstehen und nicht um andere dazu zu bringen, sich zu ändern!


Helfen, ohne das SVV zu verstärken

Es ist wichtig, dass der SVV-ler weiss, dass Du unterscheiden kannst zwischen dem, was er tut und dem, was er ist und dass Du ihn trotz allem liebst! Sei verfügbar, so oft wie Du kannst. Lege Deine persönlichen Gefühle von Angst oder Ekel was SVV betrifft zur Seite und konzentriere Dich darauf, was mit der Person passiert.


Drücke Dich nicht vor dem Thema SVV

Lass die Person wissen, dass Du bereit bist darüber zu sprechen. Alles weitere überlässt Du dem SVV-ler selber. Sage dem SVV-ler auch, dass Du das Thema nicht selber aufbringst, weil Du ihn nicht unter Druck setzen willst und nicht, weil Du es nicht ansprechen möchtest oder eine Aversion dagegen hast.

 

www.rotetraenen.de

 

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